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Inhaltsverzeichnis
Einordnung
Erstellungsdatum: 06.11.2017
Thema
Welche Möglichkeiten gibt für ein IT-Marketingskonzept? Welche Formen von IT-Marketingsmaßnahmen sind sinnvoll?
Bearbeiter
Borislav Mihaylov
Yvan Fombo
1. Problem beschreiben
Beschreibung des Problems und Beantwortung der nachfolgenden Fragen!
Frage | Antwort |
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Beschreiben Sie den Ist-Zustand | Die IT Abteilung von Qualifo hat sehr schlechten Ruf. Die Werke und Vertriebsgesellschaften sind mit den Leistungen der IT Abteilung unzufrieden. Sie zweifeln an der Teamfähigkeit der IT. Des Weiteren sind die Fachabteilungen mit der Preispolitik der IT Abteilung nicht einverstanden. Da die Endtermine der Projekte häufig verzögert werden, wird die IT als unzuverlässig wahrgenommen. |
Was ist das Problem? | - der Beitrag der IT Abteilung zum Unternehmenserfolg wird nicht verständlich dargestellt - die Auskunft rund ums Dienstleistungsangebot ist nicht konkret und plausibel - Kosten der IT Lösungen sind nicht genau aufgestellt. - überhöhe Anforderungen zu IT - die IT Abteilung benutzt beim Informationsaustausch gerne seine Fachsprache, die den Fachabteilungen fremd ist -Die Vorteile von den angebotenen Lösungen werden nicht offen geschildert |
Wie erkennt man das Problem? | Kundenzufriedenheitsanalyse |
Wo liegen die Schwerpunkte? | -mangelhafte Kommunikation -keine transparente Preisgestaltung -keinen Servicekatalog(Leistungskatalog) und keine bzw. schlecht formulierte SLAs |
Warum ist es ein Problem? | - Die Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereiche ist nicht Effektiv und Effizient - Die Potentiale für das ökonomische Wachstum des Unternehmens durch den Mehrwert der IT können nicht vollständig genutzt werden. - Die Fachabteilungen sind gegenüber IT gegnerisch eingestellt -Während der Analysephasen der Anforderungen kommt es öfter zu Missstände |
Welche Folgen hat das Problem? | - Imageverlusten der IT Abteilung - Demotivation der Mitarbeiter sowohl IT auch Fachabteilungen - keinen Wir-Gefühl im Unternehmen - Überlastung der IT Abteilung - Unzufriedenheit in den Werken und Vertriebsgesellschaften - Benachteiligung der Fachabteilungen - Schwächung der Wettbewerbsposition |
Gibt es freie Kommentar? |
2. Problem analysiere /Ursachenanalyse
Bestimmen Sie die Hintergründe eines Problems/ einer Ursache mit der 5xWarum-Methode. Bei der 5xWarum-Frage baut jede weitere Warum-Frage auf der vorherigen Warum-Frage auf! Es ist eventuell notwendig, mehrere Fragestellungen mit 5xWarum-Fragen zu beantworten.
5xWarum
Frage | Antwort |
---|---|
Warum ist die Außendarstellung der IT-Abteilung schlecht? | Viele Vorurteile gegenüber der IT (Bsp. reiner Kostenfaktor, Bereichsegoismus) |
Warum herrschen viele Vorurteile? | fehlende Transparenz der IT gegenüber anderen Fachabteilungen und mangelhafte Kommunikation |
Warum sind die Kommunikation/Transparenz mangelhaft? | Die strategischen IT-Ziele sind nicht kundenorientiert |
Warum sind die strategischen IT-Ziele nicht kundenorientiert? | keine echte IT-Vision |
Warum ist die IT-Vision nicht echt? | fehlt die Teamentwicklungsfunktion |
Hauptursache / Kernproblem | Verständnisprobleme zwischen IT und Fachabteilungen |
Gibt es freie Kommentar? |
Fischgrätendiagramm
1. Tragen Sie die Frage/Wirkung in die Tabelle ein!
2. Welche Ursachen hat die Frage / die Wirkung? Nutzen Sie hierzu die Klassen (Mensch, Software, HW-Maschine …)
Mensch | Maschine | Messung | Frage/ Wirkung |
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Anonymisierung bzw. Rückzug | fehlgeschlagene Software Projekten | Persönliches Interview | Warum gibt es Kontroverse und hohe Unzufriedenheitsrate zwischen den Abteilungen in Qualifo? |
Interessenkonflikte | komplexe IT Landschaft | Schriftliche Befragung | |
fehlende Teamfähigkeit der IT | veraltete Standartlösungen | Gruppendiskussion | |
Überheblichkeit & Selbstherrlichkeit | teure Produkte | Telefoninterview | |
–>→ | –>→ | –>→ | |
Service-Level-Agreements sind nicht serviceorientiert genug | Marketing zu den IT Produkten und Dienstleistungen fehlt | steigende Anforderungen an die IT | |
Ungenaue Kostenaufstellung der IT-Lösungen | Keine zielgruppengerechte Informationsaufbereitung | kulturelle Unterschiede durch Internationalität | |
keinen IT Produkt und Leistungskatalogen | Ineffektive Informationskanäle | schwache Schnittstellen zwischen den Abteilungen | |
Verantwortlichkeiten der internen Kommunikation nicht klar geregelt | sich ständig ändernde Anforderungen | ||
Methode | Kommunikation | Umgebung |
3. Lösung erarbeiten / Ideen sammeln
Als Lösungen sollten mind. 3. Lösungsideen gefunden werden!
Ergebnis der Ideenfindung: * Informationsmedien für den internen Gebrauch (Print, Online) * direkte interne Kommunikation * Werbung als Kommunikationsmittel
Bewerten Sie die Lösungen mit z.B. der Nutzwertanalyse und entscheiden Sie sich für eine Lösung. Welche Argumente sprechen für die Lösung?
Nutzwertanalyse
Pro- und Kontra-Argumente
Lösung | Pro… | Kontra… |
---|---|---|
Informationsmedien für den internen Gebrauch (Print, Online) | - breite interne Reichweite - präzise und genaue Weitergabe der Information - Transparente Darstellung der IT Dienstleistungen und Produkte | - das Lesen ist Zeitaufwendig - hohe Kosten - keine direkten Rückfragen möglich - die ständige Papierverschwendung für Print Informationsmedien kann mit den ökologischen Unternehmenszielen nicht vereinbart werden - Erreichbarkeit ist geringer |
direkte interne Kommunikation | - können Fragen gestellt werden - die Reaktion der Gesprächspartner als direktes Feedback - Wir Gefühl im Unternehmen kann dadurch gestärkt werden - Schulung von Mitarbeitern (zu neu installierten Applikationen etc.) - Der IT Mehrwert zu der Wortschöpfung im Unternehmen kann verständlich dargestellt werden. - bessere Akzeptanz | - Zeitaufwendig - Zusätzliche Personalkosten durch Einstellung von Wirtschaftsinformatiker als Kundenbeziehungsmanager |
Werbung als Kommunikationsmittel | trägt indirekt dazu das Image der IT zu verbessern. | - Kosten für Werbeaktionen und Werbemittel - Es kann zu Akzeptanzprobleme führen - Es kann weitere Vorurteile verursachen |
4. Maßnahmen umsetzen - Abarbeitung von Maßnahmen
Beschreiben Sie Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, um eine Lösung umzusetzen!
Was wird gemacht? | Wer macht es? | Bis wann? |
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Teilnahme an wöchentlichen Meetings verschiedener Gremien mit aktiver Präsentation aktueller ITThemen in einer für Betriebswirte verständlichen Sprache | ||
Newsletter etwa des IT-Helpdesk | ||
Vorortbesuche in den einheimischen Werken und Vertriebsgesellschaften (etwa einmal im Jahr) und den ausländischen Niederlassungen (zweimal jährlich), dabei auch KeyUser Treffen organisieren | ||
BusinessDinner zusammen mit Fachabteilungen und Projektmitgliedern aus dem Unternehmen | ||
aktive Einbindung der Fachbereiche in die Budgetplanung |
5. Maßnahmenkontrolle / Kennzahlen
Beschreibung der Maßnahmenkontrolle: Definition von Kennzahlen:
6. Bilder oder Skizzen
Binden Sie Bilder / Skizzen (Flipshart-Foto usw.) ein: